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Mit dem Andritz Hydro HiPASE Gerät ist es erstmals möglich die vier Gewerke Erregung, Schutz, Synchronisierung und Turbinenreglung in einem Gehäuse unterzubringen und individuell nach Anwendungsfall zusammenzustellen. Dieser Gerät wird mit einer in dieser Branche einzigartigen Software angesteuert, welche es erlaubt, alle Projektphasen von der Projektierung bis zu Systemwartung mit einer Software zu steuern. Normalerweise werden diese Aufgaben mithilfe von mehr als 100, teilweise codebasierten Programmen, erledigt. Das HiPASE Engineering Tool übernimmt die volle Funktionalität dieser Werkzeuge und verbindet sie in einem einheitlichen und schlüssigem Human-Machine-Interface.

Durch den Einsatz der Hardware und Software aus der HiPASE Familie kann sowohl die Anzahl der Geräte in der Leitwarte drastisch reduziert, als auch die Bedienung der Software konsistenter und damit sicherer gestaltet werden.
Das HiPASE Engineering Tool ermöglich die durchgehende Ver­wendung einer Software im gesamten Prozess. Die hohe Komplexität der nicht mehr zeitgemäßen Software musste mithilfe eines einheitlichen Erscheinungsbild und einer durchgehend logischen Benutzerführung vereinfacht und an aktuelle Standards von Human-Machine-Interfaces angepasst werden.
Um dieses Interface zu gestalten, wurden nicht nur die bestehenden Werkzeuge und deren Schnittstellen analysiert, sondern auch ergonomische Belange der Leitwarten herangezogen, um das Arbeiten an den Geräten so ermüdungsfrei wie möglich zu gestalten.

Aktuelle Engineering Tools für Wasserkraftwerke

Leitwarten in Wasserkraftwerken

Designprozess in enger Zusammenarbeit mit Andritz Hydro

Gerätekonfiguration

Die Gerätekonfiguration ermöglicht die Bestückung von Baugruppen sowie die Justierung diverser Parameter (z.B.: das Definieren von Schaltschwellen). Durch ein enges Zusammenspiel von Gestaltung, Entwicklung und Programmierung konnte ein schlüssiges Erscheinungsbild erschaffen werden, welches dabei hilft Fehler beim Aufsetzen der Software-Hardware Schnittstelle zu vermeiden. Die Gerätekonfiguration dient darüber hinaus nicht nur als Einrichtungsassistent sondern gleichzeitig auch zur Online-Visualiserung der Ein- und Ausgangssignale.

Funktionsplan

Der vollgrafische Funktionsplan entspricht den Anforderungen der Internationale Norm IEC 61131-3. Durch den dezenten und funktionalen Einsatz von Farben und vereinfachten Funktionsbausteinen konnte ein übersichtlicher Funktionsplan geschaffen werden, der sowohl standardisierten Anforderungen entspricht als auch ein übersichtliches und leicht verständliches Erscheinungsbild gewährleistet.
Die verschiedenen Modi, wie das Forcieren oder Blockieren der Bausteine, lassen sich anhand der Farbe, Linienstärke und zusätzlichen Markierungen schnell erkennen. Ein integrierter und klar ersichtlicher Online-Test unterstützt den User bei Systemtest und Inbetriebnahme.

Prozessanzeigebilder

Die voll­gra­fischen Pro­zess­an­zeige­bilder er­möglichen die Online-Visualisierung von Pro­zess­signalen sowie die An­zeige aller interner Pro­zess­daten. Um auf den selbst kon­fi­gu­rier­baren Dis­plays eine Über­sicht­lichkeit zu ge­währ­leis­ten, wurden die ein­zel­nen Mo­dule in einer in­ten­siven Pro­to­typ­ing­phase auf ihr mö­gli­ches Zu­sam­men­spiel ge­tes­tet.