Loading

Das Thema Streit war sowohl Startpunkt als auch maßgebliches Leitmotiv für das gesamte Projekt. Im Verlauf der Arbeit entwickelte sich dieses weiter und definierte sich durch den Research, mit der Frage nach kommunikationsfördernden öffentlichen Möbeln, neu.
Im öffentlichen Raum benötigt es mehr Möbel, um Menschen zusammenzubringen. Denn der öffentliche Raum wird von allen sozialen Schichten genutzt und stellt ein starkes Bindeglied in der Gesellschaft dar. Dieses gilt es zu fördern, indem man Kommunikation nicht nur ermöglicht, sondern aktiv gestaltet.
Das Projekt en gewann bei dem Wettbewerb zur skulpturalen Möblierung der Anton Bruckner Privatuniversität den 2. Platz.

„Ich sitze hier eigentlich schon den ganzen Nachmittag alleine und lese in Ruhe mein Buch. Über etwas Gesellschaft würde ich mich aber schon freuen.“

Anforderung an Konzepte für öffentliche Plätze:

Um öffentlichen Raum zur Gänze nutzbar zu machen, müssen Konzepte entwickelt werden, welche das Nutzen der gesamten Fläche von Parks, Plätzen und anderen Freizeitflächen ermöglichen. Durch frei bewegliche Elemente können Objekt mit dem Raum jederzeit neuartig kombiniert und gestaltet werden. Der Akt der Gestaltung muss genutzt werden, um das Zusammenspiel der einzelnen Akteure zu ermöglichen und Kommunikation über soziale und kulturelle Schichten hinweg zu fördern. So können sich fremde Menschen kennenlernen, austauschen und gegenseitig bereichern.

Diese Anforderungen werden mit en exemplarisch anhand eines Möbelstücks für öffentliche Räume umgesetzt.


Formfindungsprozess:
Gleichseitige Dreiecke geben Stabilität, unregelmäßige ermöglichen Kreativität

Finale Form:
Secksecke mit unterschiedlicher Kombination aus gleichseitigen und unregelmäßigen Sechsecken.

en Modul mit Stoffschnüren als Verbindungselemente

en als Einzelsitze

en als Liegeflächen

Modulares Möbel für den öffentlichen Raum